Wir trauern um den getöteten Zugschaffner Sercan C.

Diese Tat ist so unfassbar brutal, dass sie sich kaum in Worte fassen lässt. Ein 36-jähriger Familienvater arbeitete als Schaffner in einer Regionalbahn. Als er einen jugendlichen Schwarzfahrer kontrolliert, wird er von diesem so brutal zusammengeschlagen, dass er nur Tage später im Krankenhaus verstirbt. Bei dem Tatverdächtigen handelt es sich mutmaßlich um einen 26-jährigen Griechen. Dazu Klaus Esser, verkehrspolitischer Sprecher der AfD-Fraktion NRW:

„Wir trauern um das Opfer. Unser Beileid gilt seiner Familie, Freunden und Kollegen. Ein junger Familienvater starb durch einen vollkommen vermeidbaren, brutalen Angriff. Und das, nur weil er seine Arbeit machte.

Dabei ist Gewalt gegen Bahnmitarbeiter auch bei uns in NRW längst kein Einzelfall, wie Anfragen von meinem Kollegen Markus Wagner und mir an die Landesregierung ans Licht gebracht haben. Im ersten Halbjahr 2025 wurden durch ÖPNV-Mitarbeiter in Nordrhein-Westfalen insgesamt 4.285 Vorfälle in der Sicherheitsdatenbank für den ÖPNV in Nordrhein-Westfalen (Sidaba NRW) erfasst. Das ist aber nur das Hellfeld der registrierten Angriffe, das Dunkelfeld dürfte deutlich höher liegen.

Wir dürfen in diesen Fällen nicht einfach zur Tagesordnung übergehen. Die Sicherheit unserer Bürger ist nicht verhandelbar.“

 

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