Quittung für gescheiterte Bildungspolitik

Hendrik Wüst hört sich bekanntlich am liebsten selbst reden. Auffällig still zeigen sich der Ministerpräsident und seine Schulministerin Dorothee Feller (beide CDU) allerdings, wenn es um die Ergebnisse der bundesweiten VERA-Bildungsstanderhebungen in Grund- und weiterführenden Schulen geht. Was unsere Recherche hierzu an den Tag förderte (Drs. 18/17640), ist ein bildungspolitischer Skandal.

Allein 75 Prozent der Grundschüler in unserem Bundesland scheitern an Rechtschreibung. Doch es kommt noch schlimmer: 98 Prozent der Hauptschüler erfüllen nicht einmal die Mindestanforderungen im Fach Mathematik. Diese katastrophalen Ergebnisse kommentiert Dr. Christian Blex, schulpolitischer Sprecher der AfD-Fraktion NRW:

„Wir sprechen hier längst nicht mehr über vereinzelte Defizite an wenigen Schulen. Die NRW-Bildungspolitik ist de facto flächendeckend und über alle Schulformen hinweg gescheitert. Auch nicht etwa nur in Nebenfächern, sondern in wichtigen Kernfächern wie Mathematik und Deutsch. Wenn 98 Prozent der Schüler an NRW-Hauptschulen an den Mindestanforderungen in Mathematik scheitern, bleibt ihnen jede Chance auf eine berufliche Zukunft verschlossen.

Dabei liegen die Ursachen auf der Hand: Eine ideologische, weltfremde und leistungsfeindliche Bildungspolitik stößt auf offene Grenzen. Seit Jahren wandern vollkommen bildungsferne Menschen aus Orient und Afrika in unser Land ein, welche nicht einmal die Grundzüge der deutschen Sprache beherrschen. Kommunen und Schulen sollen dieses Chaos nun ausbügeln. Klar ist: Eine Wende in der Bildungspolitik ist ohne Begrenzung illegaler Migration ausgeschlossen.“

 

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