Rund vier Millionen Bürger in 17 Städten unseres Bundeslandes stimmen am 19. April in Ratsbürgerentscheiden über eine mögliche Olympiabewerbung der Region Köln/Rhein-Ruhr ab. Eine Austragung der Olympischen Spiele in NRW würde alle Bürger unseres Bundeslands betreffen, weil damit höhere Sicherheitsauflagen an öffentlichen Plätzen und Bahnhöfen, ein größeres Verkehrsaufkommen und nicht zuletzt die Frage nach der Finanzierung im Raum stünden.
Andreas Keith, sportpolitischer Sprecher der AfD-Fraktion NRW, betont:
„Die Olympiabewerbung ist für NRW keine schnelle Marketingaktion, sondern vielmehr ein sportpolitisches Großprojekt, das mit vielen Chancen, aber auch Risiken verbunden ist. Nicht nur die Bürger in den Austragungsorten, sondern in ganz NRW müssen voll und ganz hinter dieser Bewerbung stehen. Deshalb forderten wir, eine landesweite Bürgerbefragung durchzuführen. Olympia ist ein herausragendes globales Sportereignis, über das alle Bürger hätten abstimmen sollen. Diesem Ansatz ist die Landesregierung nicht gefolgt.
Die Ausrichtung der Olympischen Spiele setzt die Modernisierung unserer Sportinfrastruktur voraus. Davon profitiert wiederum der gesamte Breitensport in Nordrhein-Westfalen langfristig. Das unterstützen wir als AfD-Landtagsfraktion ausdrücklich. Mit dem von uns geforderten Bürgerentscheid wollen wir den Souverän, wie schon auf Bundesebene über Volksabstimmungen, stärker in politische Entscheidungen einbinden.“