Ministerin Scharrenbach muss gegen sie erhobene Vorwürfe umfassend aufklären

NRW-Heimatministerin Ina Scharrenbach (CDU) steht unter Druck. Laut Medienberichten soll sie ihr Ministerium autoritär führen, Mitarbeiter bloßstellen und anschreien. Das Arbeitsklima sei derart schlecht, dass Bedienstete gesundheitlichen Schaden genommen hätten. Die NRW-Staatskanzlei führe bereits Gespräche mit Betroffenen. Dazu erklärt Sven Tritschler, stellvertretender Vorsitzender der AfD-Fraktion NRW und Sprecher für Heimat und Kommunales:

„Sollten sich die genannten Vorwürfe bestätigen, muss Ministerpräsident Hendrik Wüst (CDU) umgehend personelle Konsequenzen ziehen. In diesem Fall ist Ministerin Scharrenbach in ihrer Funktion nicht mehr tragbar. Persönliche Integrität ist Grundvoraussetzung für ein Ministeramt. Dazu gehört ein kollegialer Führungsstil. Wer Mitarbeiter derart psychisch unter Druck setzt, dass diese sich in therapeutische Behandlung begeben müssen, lässt jede Form von Verantwortungsbewusstsein für dieses wichtige öffentliche Amt vermissen.

Wer nicht einmal sich selbst im Griff hat, kann nicht täglich Entscheidungen über das Leben von mehr als 18 Millionen Bürgern in unserem Bundesland treffen. Es liegt im eigenen Interesse von Ministerin Scharrenbach, die in den Medien erhobenen Vorwürfe zügig und umfassend auszuräumen.“

 

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