In vielen Grundschulen Nordrhein-Westfalens ist die Zahl der Kinder mit Migrationshintergrund überproportional hoch. Dies hat erhebliche Auswirkungen auf die Unterrichtsqualität. An sogenannten Brennpunktschulen beherrschen viele Kinder nicht einmal Grundzüge der deutschen Sprache, um dem Unterricht folgen zu können. Dies führt nicht nur zu persönlichen Nachteilen für die Kinder, sondern schadet auch dem Lernerfolg der gesamten Klasse.
Ab dem Schuljahr 2028/29 sollen Kinder, die bis dahin nicht ausreichend Deutsch sprechen, verpflichtend zweimal pro Woche an einer ABC-Klasse teilnehmen. Dazu Dr. Christian Blex, schulpolitischer Sprecher der AfD-Fraktion NRW: „Wieder einmal hat die Landesregierung einen unserer AfD-Anträge kopiert. Seit Jahren fordern wir nachdrücklich verbindliche Sprachkurse vor Schulbeginn (Drs. 18/3311).“
Diese ABC-Klassen betreffen nach aktueller Lage nur Kita-Kinder, deren Sprachstand erfasst wurde. Schüler außerhalb von Kitas – etwa ältere, die durch (illegale) Zuwanderung ins Land gekommen sind – fallen nicht in diese Kategorie. Zudem wird die Verantwortung auf Kommunen und die bereits personell mit Lehrkräften unterversorgten Schulen abgewälzt.
Klar ist aber auch: Erhebliche sprachliche Defizite in Grundschulen sind eine Folge offener Grenzen und einer verfehlten Migrationspolitik. Die etablierten Fraktionen versuchen nun, Fehler auszubügeln, die sie selbst über Jahre hinweg verursacht haben. Um diese Probleme nachhaltig zu lösen, ist eine grundlegende Wende in der Migrationspolitik deshalb längst überfällig.“