NRW wie auch Deutschland insgesamt zählen zu den beliebtesten Einwanderzungszielen der Welt. Allerdings nicht etwa aufgrund guter Karriereperspektiven oder sicherer Städte. Interessant ist Deutschland vor allem für Armutsmigration aufgrund der weltweit einzigartigen Sozialleistungen. Dazu Dr. Martin Vincentz, Vorsitzender und sozialpolitischer Sprecher der AfD-Fraktion NRW:
„Deutsche repräsentieren gerade einmal 1% der Weltbevölkerung, tragen aber etwa vier bis sechs Prozent der weltweiten Sozialleistungen. Die daraus resultierenden Belastungen stehen somit in keinem noch nachvollziehbaren Verhältnis. Ein Beispiel ist das Bürgergeld (Drs. 18/15191): Etwa die Hälfte aller Empfänger dieser Sozialleistung sind keine Bürger, sondern Ausländer.
Sozialleistungen sind ein Sicherheitsnetz, das eigene Bürger in Not auffangen soll. Zum Beispiel im Falle einer Krankheit oder bei unverschuldeter Arbeitslosigkeit. Doch dieses Sicherheitsnetz wurde über Jahre hinweg zum Wohlfahrtsstaat für die ganze Welt ausgebaut. Das war von Anfang an nicht finanzierbar. Schon gar nicht unter den Bedingungen von Nullwachstum oder sogar einer Rezession. Offene Grenzen und ein offenes Sozialsystem für die ganze Welt schließen sich aus.“