Die Legende vom nachhaltigen Elektroauto

Elektromobilität gilt als besonders nachhaltig, so das Versprechen der etablierten Fraktionen. Ganz im Gegensatz dazu sei der Verbrennungsmotor eine wahre Umweltsünde. Doch ist dem wirklich so? Dazu Klaus Esser, verkehrspolitischer Sprecher der AfD-Fraktion NRW:

„Ohne Batterien fährt kein Elektroauto. Allein Rohstoffgewinnung und Herstellungsprozess für diese Batterien sind alles andere als umweltfreundlich. Und selbst wenn man dies herausrechnet, müssen Elektrofahrzeuge mit Strom betankt werden. Der stammt freilich oft zwangsläufig aus importierter Kernenergie oder Kohlekraftwerken, weil sich Windindustrieanlagen in Deutschland ohne Wind bekanntlich nicht drehen und die Sonne nicht durchgehend scheint. Fazit zum Thema ‚Nachhaltigkeit‘ in grüner Lesart: Versprechen gebrochen.

Auch bei der Langlebigkeit stechen Verbrenner ihre Konkurrenz aus. Wer mit Otto- oder Dieselmotor auf Straßen unterwegs ist, kann das oft auch 15 Jahre oder länger tun, ohne dass diese den Geist aufgeben. Bei Elektrofahrzeugen sieht das jedoch ganz anders aus. Sind aufgrund des Lebenszyklus von Fahrzeugen mehrere Neuanschaffungen zu tätigen, ist das nicht nachhaltig. Das gilt übrigens auch für die damit verbundene Nachhaltigkeit im Portemonnaie.

Wer sich trotz all dieser Nachteile für ein Elektrofahrzeug entscheidet, soll das selbstverständlich gerne tun. Als AfD-Fraktion stehen wir für marktwirtschaftliche Freiheit. Am Ende setzt sich das bessere Produkt durch. Aus unserer Sicht bleibt es zumindest nach aktuellem Stand der Verbrennungsmotor. Es ist nicht Aufgabe von Politik und Regierungen, diesen Markt im Sinne einer abstrusen Klimaideologie zu steuern (Drs. 18/2991).“

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