Regelmäßig kommen in der sogenannten Luxus-Schleuser-Affäre um den mittlerweile suspendierten Dürener Landrat Wolfgang Spelthahn (CDU) neue Entwicklungen ans Licht. Laut Medienberichten steht mittlerweile auch eine Dezernentin der Kreisverwaltung unter Verdacht, in den Skandal um die gewerbsmäßige Einschleusung wohlhabender chinesischer Staatsbürger verwickelt zu sein. Entsprechende Ermittlungen der zuständigen Staatsanwaltschaft zu einer mutmaßlich schweren Straftat wurden gegenüber der Presse bestätigt. Dazu Enxhi Seli-Zacharias, stellvertretende Vorsitzende der AfD-Fraktion NRW:
„Die Ermittlungen gegen Ex-CDU-Landrat Spelthahn waren von Anfang an nur die Spitze des Eisbergs. Es erhärtet sich der Eindruck, dass wir es hier mit einem hochgradig kriminellen Netzwerk innerhalb der Kreisverwaltung zu tun haben könnten, in das vermutlich auch zahlreiche externe Akteure eingebunden waren. Der aktuelle Vorwurf wiegt umso schwerer, wenn man sich die Höhe des Amtes eines Dezernenten vor Augen führt.“
Klaus Esser, Dürener AfD-Landtagsabgeordneter, ergänzt: „Im Zuge laufender Ermittlungen kommen immer wieder neue, womöglich strafbare Vorgänge ans Licht. Schon jetzt handelt es sich dabei um einen der größten politischen Skandale in der Geschichte unseres Bundeslandes (Drs. 18/11463). Dass die etablierten Fraktionen ausgerechnet hier bei der Einrichtung eines Untersuchungsausschusses mauern, wirft aus unserer Sicht zahlreiche Fragen auf. Als AfD-Fraktion stellen wir nochmals ausdrücklich fest, dass dieser sich zum landesweiten Politikum entwickelte Luxus-Schleuser-Skandal ohne Rücksicht auf Parteibücher bis ins letzte Detail aufgeklärt werden muss.“