Steuergeldverschwendung gehört zu den größten Sünden in deutschen Verwaltungen. Ein Paradebeispiel hierfür ist Nordrhein-Westfalen. In jeder kreisangehörigen Gemeinde über 10.000 Einwohnern sowie in kreisfreien Städten werden hauptamtlich tätige Gleichstellungsbeauftragte (Drs. 18/16254) bestellt. Die Bilanz: sinnlos und enorm teuer, kritisiert Enxhi Seli-Zacharias, stellvertretende Vorsitzende sowie Sprecherin für Gleichstellung und Frauen der AfD-Fraktion NRW:
„Zahlreiche kommunale Haushalte sind massiv verschuldet, es fehlt an allen Ecken und Enden bei der Daseinsvorsorge. Betroffen sind Schwimmbäder, Schulen oder die Sicherheit im öffentlichen Raum. Trotzdem leistet man sich sage und schreibe 375 Gleichstellungsbeauftragte aus der Steuerkasse. Das ist skandalös.
Diese Ämter sind vollkommen überflüssig, wenn Behörden Bewerber schlicht und einfach nach Qualifikation sowie messbarer Leistung und nicht etwa nach dem Geschlecht beurteilen. Als Frau würde ich mich sogar schämen, die Zusage für eine Stelle nur deshalb zu bekommen, weil ich eine Frau bin. Ganz abgesehen von der Tatsache, dass hierdurch mittelmäßige oder sogar schlechte Bewerber in Verwaltungen arbeiten, die Qualität und den Ruf der Behörden erheblich schädigen. Für uns ist deshalb klar: Leistung braucht keine Quoten, die Gleichstellungsbeauftragten sind nur noch ein Relikt linker Ideologie.“