Kaufprämien lösen die Probleme der Autoindustrie nicht!

Wie erwartet, missbraucht die Groko das Konjunkturpaket für die „Verkehrswende“: Kaufprämien wird es ausschließlich für E-Autos geben.

Zur Rettung der deutschen Autoindustrie hätten die jedoch sowieso nicht gereicht. Aus gutem Grund fordern wir längst etwas ganz anderes:

Wir wollen, dass der Bund absurden EU-Vorgaben und Einbauzwängen die Stirn bietet! Die belasten Hersteller und Käufer nämlich immens:

So zwingt eine aktuelle EU-Verordnung die Industrie dazu, demnächst nur noch Fahrzeuge zu bauen, die umgerechnet 3,6 Liter Diesel bzw. 4,1 Liter Benzin auf 100 km verbrauchen. Das ist technisch schlichtweg nicht realisierbar! Konsequenz:

Volkswagen will die beschäftigungsreichere Produktion von Verbrennern künftig ins Ausland verlagern. Abertausende Arbeitsplätze in Deutschland werden somit vernichtet. Des Weiteren treibt die EU die Preise selbst von günstigen Autos mutwillig in die Höhe:

Ab 2022 müssen Hersteller schließlich jedes Fahrzeug mit teuren „Assistenzsystemen“ wie Müdigkeitserkennung, Unfalldatenschreiber, Geschwindigkeitsregelung, Alkoholtester und Spurhalteassistent ausstatten. Das ist nicht nur die reinste Kontrolltechnik, sondern wirkt sich auch preistreibend auf die Anschaffungs- und Wartungskosten von Autos in allen Preisklassen aus.

„Statt über Kaufprämien für Antriebstechnologien zu streiten, hätte die Groko die Autobranche lieber von diesen Schikanen befreien sollen“, ärgert sich Christian Loose, wirtschaftspolitischer Sprecher der AfD-Fraktion NRW. „Stattdessen tut sie wie üblich das, was am wenigsten hilft: Sie unterstützt eine längst viel zu hoch subventionierte Technologie, die kaum jemand will.“

➡️ zum AfD-Antrag „Stärkungspakt Automobilindustrie“: https://bit.ly/2yVQ1Xv

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