Was könnte man mit dieser Summe alles bewirken? 284 Millionen Euro haben NRW-Jugendämter dem Land allein 2024 für unbegleitete minderjährige Ausländer (UMA) in Rechnung gestellt – 120 Millionen mehr als 2023! Seit 2021 sind es sogar 0,8 Milliarden Euro!
Frühere Anfragen unserer AfD-Fraktion ergaben, dass die meisten UMA von sich behaupten, mindestens 16 Jahre alt zu sein. Medizinisch überprüft wurde das jedoch nur in fünf von 100 Fällen. Und jetzt?
Jetzt könne die Landesregierung keinerlei Angaben zur Feststellung der Minderjährigkeit machen, richtet sie uns aus. Dafür weiß sie, dass rund 3.500 ehemalige UMA, nach Erreichen der Volljährigkeit weiterhin jugendhilferechtliche Leistungen beziehen – das entspricht fast der Hälfte der Anzahl aller Inobhutnahmen von 2020-2023.
„Ein Stichprobe in Baden-Württemberg ergab, dass jeder zweite UMA beim Alter lügt“, mahnt Enxhi Seli-Zacharias, integrationspolitische Sprecherin der AfD-Fraktion NRW. „Demnach könnte eine in jedem Zweifelsfall veranlasste medizinische Altersprüfung den Steuerzahlern ein Vermögen sparen. Es gibt keinen vernünftigen Grund, der dagegen spricht. Die vergrünte Wüst-CDU tut es einfach nicht.“