Der erste Spatenstich für die Rheinwassertransportleitung im rheinischen Braunkohlerevier ist eine energiepolitische Zäsur für Nordrhein-Westfalen. Die Auswirkungen für NRW sind absehbar, Parallelen zur Sprengung von Kühltürmen am Kernkraftwerk Gundremmingen liegen auf der Hand, betont Christian Loose, energie- und wirtschaftspolitischer Sprecher der AfD-Fraktion NRW:
„Ministerpräsident Hendrik Wüst (CDU) und seine grüne, sogenannte Klimaschutzministerin Mona Neubaur hinterlassen mit einem Nero-Befehl verbrannte Erde. Wir haben in Hambach und in Garzweiler noch so viel Braunkohle (Drs. 18/830) im Boden, dass man damit die drei modernsten Braunkohlekraftwerke der Welt noch 75 Jahre lang in NRW im Vollzeitbetrieb betreiben könnte. Fakt ist: Die Grünen schaffen – wie auch beim ideologisch motivierten Ausstieg aus der Kernenergie – vollendete Tatsachen. Jegliche Rückkehr zu günstiger Energie wird nachfolgenden Regierungen verbaut.“
Klaus Esser, AfD-Landtagsabgeordneter aus Düren, ergänzt:
„Die Bedeutung von Hambach und Garzweiler ist für NRW immens. Gerade in weltweiten politischen Krisenlagen sichert Braunkohle unsere energiepolitische Unabhängigkeit für Jahrzehnte ab – ganz zu schweigen von den damit verbundenen Arbeitsplätzen in der Region. Letztendlich zahlen Generationen einen hohen Preis für dieses katastrophale energiepolitische Zugeständnis von Hendrik Wüst an die Grünen.“