Modernisierung des Büroraumkonzeptes in der Staatskanzlei (Erstellung eines Konzeptes zur Durchführung der Planungsphase)

Kleine Anfrage
vom 01.08.2023

Kleine Anfrage 2217

des Abgeordneten Andreas Keith AfD

Modernisierung des Büroraumkonzeptes in der Staatskanzlei (Erstellung eines Konzeptes zur Durchführung der Planungsphase)

Die nordrhein-westfälische Staatskanzlei hat in den Jahren 2021 und 2022 insgesamt 382.000 Euro für externe Berater, Gutachter und (Meinungs-)Forschungsaufträge ausgegeben.

In der Antwort auf Frage 2 der Kleinen Anfrage 18/4475 listet die Landesregierung zwar die einzelnen Projekte der Staatskanzlei auf, für die externe Berater oder Gutachter beauftragt wurden. Sie bleibt allerdings Antworten zu z. B. einzelnen Kostenpunkten oder Auftragnehmern weiter schuldig.

Daher frage ich die Landesregierung:

  1. Welcher externe Berater hat den Zuschlag für das Projekt „Modernisierung des Büroraumkonzeptes in der Staatskanzlei (Erstellung eines Konzeptes zur Durchführung der Planungsphase)“ erhalten?
  2. Welche konkrete Tätigkeit hat der externe Berater hierbei übernommen?
  3. Wie hoch waren die Kosten des externen Beraters für die o. g. Beraterdienstleistung?
  4. In welchen weiteren Projekten der Staatskanzlei hat der externe Berater seit 2017 entgeltlich mitgewirkt?
  5. Wieso wurde das Büroraumkonzept in der Staatskanzlei modernisiert?

Andreas Keith

 

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Minister für Bundes- und Europaangelegenheiten, Internationales sowie Medien des Landes Nordrhein-Westfalen und Chef der Staatskanzlei hat die Kleine Anfrage 2217 mit Schreiben vom 24. August 2023 namens der Landesregierung beantwortet.

Vorbemerkung der Landesregierung

Die fortschreitende Digitalisierung und die Corona-Pandemie haben die Arbeitswelt in den letz­ten Jahren erheblich verändert und beeinflussen die Rahmenbedingungen heutiger Arbeit und Büroraumnutzung. Mobile Arbeit und Remote Work spielen mittlerweile eine große Rolle. Dadurch ist der Bedarf des Einzelnen an einem kontinuierlich zur Verfügung stehenden Büro­arbeitsplatz in Düsseldorf reduziert während der Bedarf an flexibel belegbaren Räumen ge­stiegen ist

Gegenstand des o.a. Auftrags war die Erarbeitung eines Vorschlages, wie ein Prozess ange­stoßen werden kann, der diesen Rahmenbedingungen bei der künftigen Nutzung von Büro­raumflächen Rechnung trägt.

  1. Welcher externe Berater hat den Zuschlag für das Projekt „Modernisierung des Büroraumkonzeptes in der Staatskanzlei (Erstellung eines Konzeptes zur Durch­führung der Planungsphase)“ erhalten?

Den Zuschlag hat die NEU Gesellschaft für Innovation mbH erhalten.

  1. Welche konkrete Tätigkeit hat der externe Berater hierbei übernommen?

Der Auftragnehmer hat in einem Konzept dargestellt, wie der Prozess des Erstellens und Um-setzens einer an die veränderten Rahmenbedingungen angepassten Büroraumnutzung unter Berücksichtigung moderner Methoden und Mittel gut gestaltet werden kann.

  1. Wie hoch waren die Kosten des externen Beraters für die o. g. Beraterdienstleis­tung?

Die Kosten des Beraters betrugen 24.633,00 €.

  1. In welchen weiteren Projekten der Staatskanzlei hat der externe Berater seit 2017 entgeltlich mitgewirkt?

Der externe Berater hat in keinen weiteren Projekten der Staatskanzlei mitgewirkt.

  1. Wieso wurde das Büroraumkonzept in der Staatskanzlei modernisiert?

Auf die Vorbemerkung wird Bezug genommen. Der im Konzept vorgeschlagene Prozess ist begonnen, aber noch nicht abgeschlossen.

 

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Beteiligte:
Andreas Keith