Liest man diesen Artikel in DIE WELT, mag man sich an mancher Stelle verdutzt die Augen reiben und vorsichtshalber vergewissern, dass man nicht versehentlich bei Tichys Einblick oder wenigstens dem Cicero gelandet ist. Denn das Hohelied auf unendlichen illegalen Zuzug kulturfremder Invasoren weicht gelegentlichen skeptischen Tönen. Es fällt gar der Begriff „unerlaubt“.
Die Rede ist vom neuen Einfallstor Gibraltar über die Enklave Ceuta. Bisher kamen die Eindringlinge vorwiegend aus der von uns aus östlichen Richtung oder von Süden über Italien. Doch nun steigt der Migrationsdruck aus Afrika, was eine Route über Spanien, also über die NRW-Westgrenze, erwarten lässt. Unsere Regierung und mit ihr die übrigen Altparteien scheinen davon völlig überrascht.
Müssten sie eigentlich nicht. Unser Fraktionsvorsitzender Markus Wagner hatte bereits in der Plenarsitzung des nordrhein-westfälischen Landtags am 13.07.2018 im Rahmen einer Kurzintervention zum Thema unseres Antrages „Sicherung der NRW-Westgrenze“ explizite darauf aufmerksam gemacht (siehe Video).
Doch was gilt schon der Prophet im eigenen Lande? Noch dazu von der AfD…