Immer wieder kommen in der sogenannten Luxus-Schleuser-Affäre um den mittlerweile suspendierten Dürener Landrat Wolfgang Spelthahn (CDU) neue Entwicklungen ans Licht.
Laut Medienberichten steht mittlerweile auch eine Dezernentin der Kreisverwaltung unter Verdacht, in den Skandal um die mutmaßlich gewerbsmäßige Einschleusung wohlhabender chinesischer Staatsbürger verwickelt zu sein.
Die zuständige Staatsanwaltschaft legt ihr eine schwere Straftat zur Last. Entsprechende Ermittlungen wurden gegenüber der Presse bestätigt.
Dazu Enxhi Seli-Zacharias, stellvertretende Vorsitzende der AfD-Fraktion im Landtag NRW:
„Die Ermittlungen gegen Ex-CDU-Landrat Spelthahn waren möglicherweise von Anfang an nur die Spitze des Eisbergs. Es drängt sich immer mehr der Verdacht auf, dass wir es hier mit einem hochgradig kriminellen Netzwerk innerhalb der Kreisverwaltung zu tun haben könnten, in das vermutlich auch zahlreiche externe Akteure eingebunden waren. Der aktuellste Vorwurf wiegt umso schwerer, wenn man sich die Höhe des Amtes eines Dezernenten vor Augen führt.“
Klaus Esser, Dürener AfD-Landtagsabgeordneter, ergänzt:
„Im Zuge laufender Ermittlungen kommen immer wieder neue potenziell strafbare Vorgänge ans Licht. Schon jetzt handelt es sich dabei um einen der größten politischen Skandale in der Geschichte unseres Bundeslandes. Dass die etablierten Fraktionen ausgerechnet hier bei der Einrichtung eines Untersuchungsausschusses mauern, wirft aus unserer Sicht zahlreiche Fragen auf. Als AfD-Fraktion stellen wir nochmals ausdrücklich fest, dass der Luxus-Schleuser-Skandal, der längst ein landesweites Politikum ist, ohne Rücksicht auf die Parteibücher der Beteiligten bis ins letzte Detail aufgeklärt werden muss.“