Der Bund als Anteilseigner trennt sich von Bahn-Chef Richard Lutz.
Dazu Klaus Esser, verkehrspolitischer Sprecher der AfD-Fraktion im NRW-Landtag:
„Die Entlassung von Bahn-Chef Lutz war ein längst überfälliger Schritt. Allein im vergangenen Jahr kamen laut Medienberichten fast 25 % der S-Bahnen und Regionalzüge bei uns in NRW mindestens vier Minuten zu spät. Regelmäßig fallen Regionalexpress-Verbindungen sogar komplett aus, darunter zum Beispiel der für Pendler extrem wichtige RE2 von Osnabrück nach Düsseldorf und zurück. Dramatisch schlecht war die Pünktlichkeit im vergangenen Jahr außerdem beim RE7 (Krefeld über Köln und Münster) sowie beim RE5 (Wesel über Düsseldorf bis Koblenz).
Überfüllte Züge, verschmutzte Bahnhöfe sowie Baustellen über Baustellen. Und auch das Großprojekt RRX kommt weiterhin nur im Schneckentempo zum Endausbau. So geht es mit der Bahn nicht weiter. Wir erwarten vom nächsten Management, dass sich dieses intensiv auf NRW als wichtigen Wirtschafts- und Verkehrsraum konzentriert. Grüne Planspiele, noch mehr Menschen zum Umstieg vom Auto in die Chaos-Bahn zu bewegen, sind vor dem Hintergrund ihres aktuellen Zustandes vollkommen utopisch.“