Vor dem Hintergrund aktueller Verkehrsunfälle fordert die Landesseniorenvertretung NRW längere Grünphasen an Fußgängerampeln. Auch NRW-Verkehrsminister Oliver Krischer (Grüne) will „Bedürfnisse der Fußgänger“ stärker in den Mittelpunkt rücken.
Dazu Klaus Esser, verkehrspolitischer Sprecher der AfD-Fraktion im NRW-Landtag:
„Jeder einzelne Verkehrstote ist tragisch und muss vermieden werden. Längere Grünphasen an Fußgängerampeln sind jedoch aus unserer Sicht kontraproduktiv, da sie die vor allem in Großstädten ohnehin bereits angespannte Verkehrslage weiter verschärfen.
Dauerbaustellen, für Autos gesperrte Straßen, immer mehr verkehrsberuhigte Zonen, fehlende Parkplätze und neuerdings Fahrradstraßen legen den Verkehr in Metropolen schon jetzt täglich nahezu komplett lahm. Wenn Autofahrer nun auch noch länger an Ampeln stehen, ist das Verkehrschaos perfekt. Solche Maßnahmen erhöhen keine Sicherheit, sondern sabotieren den Verkehr und wirken wie ein weiterer Baustein im ideologischen Kampf gegen Autofahrer. Ohnehin müsste eine solche Maßnahme zunächst evaluiert werden.
Als AfD-Landtagsfraktion ist es unser Ziel, sowohl Verkehrssicherheit als auch das Recht auf Individualmobilität für Bürger in Einklang zu bringen. Längere Grünphasen an Fußgängerampeln sind hierzu der falsche Weg.“