AfD-Fraktion fordert Wertschätzung für Freiwillige Feuerwehr!

Mehr als 100.000 Ehrenamtler sind in NRW zur Stelle, wenn‘s brennt – buchstäblich. Der Brand- und Katastrophenschutz beruht nämlich ganz wesentlich auf freiwilligem Engagement.

Doch die erste offizielle Anerkennung für ihre Leistung erfolgt erst nach 25 Jahren – viel zu spät. Wir fordern frühere und bessere Wertschätzung, schließlich wird auch die Aufgabe immer schwieriger.

Was viele nicht wissen: Die demografische Entwicklung und die globalisierte Arbeitswelt fordern das traditionelle System des Brand- und Katastrophenschutzes immer mehr heraus. Heute ist es viel schwieriger als früher, von der Arbeit freigestellt zu werden, ohne Nachteile für die berufliche Karriere zu erfahren. Auch Fragen zur Altersvorsorge werden präsenter. Nicht zu vergessen:

Angriffe auf Rettungseinsätze nehmen seit Jahren dramatisch zu. Leider verkennen viele, was diese Menschen alltäglich für uns leisten. Kein Wunder, dass die Freiwilligen sich mehr Anerkennung und Respekt wünschen – auch von der Politik. Ohne Witz:

Bisher muss ein Freiwilliger ein Vierteljahrhundert auf die erste offizielle Anerkennung warten. Diese fällt als Feuerwehr-Ehrenzeichen noch dazu rein symbolisch aus. Weitere solcher Abzeichen gibt es nach 35 und 50 Jahren aktiver Dienstzeit. Unser Vorschlag wird den Leistungen der Ehrenamtler gerechter:

An die Verleihung der Ehrzeichen koppeln wir eine Wertschätzungsprämie von umgerechnet 100 Euro im Jahr. Die erste Auszahlung gibt es bereits nach 15 Jahren. Dann erhält der Empfänger also 1.500 Euro. Mit jeder weiteren Verleihung der Ehrzeichen wird die Wertschätzungsprämie auf die erreichten Dienstjahre gerechnet wieder ausgezahlt. Das heißt:

Wer eine aktive Dienstzeit von 50 Jahren erreicht, bekäme in vier Zeremonien insgesamt 12.500 Euro. Die Kosten für das Land: 10,4 Millionen Euro pro Jahr – nicht mehr, als wir z. B. für „Schönheitsreparaturen an Mietsachen“ ausgeben.

„Ohne ehrenamtliches Engagement würden wir alle dumm dastehen“, betont Markus Wagner, Vorsitzender der AfD-Fraktion NRW. „Die Freiwillige Feuerwehr und viele andere Hilfsorganisationen leisten einen unschätzbaren Dienst an der Allgemeinheit. Daher ist es so wichtig, die Bereitschaft der Aktiven viel mehr wertzuschätzen als die Laschet-Regierung es tut.“

➡️ Hier geht’s zum AfD-Gesetzentwurf: https://bit.ly/3hqPMV3

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