Bodycams für Zugschaffner sind reine Symbolpolitik

Anfang Februar wurde der Schaffner Serkan C. bei einer Routine-Fahrkartenkontrolle im Regionalexpress durch den Gewaltangriff eines ausländischen Tatverdächtigen tödlich verletzt. Die politischen Reaktionen irritieren, kritisiert Klaus Esser, verkehrspolitischer Sprecher der AfD-Fraktion NRW:

„Bundesverkehrsminister Patrick Schnieder (CDU) will als Konsequenz aus der schrecklichen Gewalttat Fahrkartenkontrollen reduzieren, die Deutsche Bahn plant hingegen den Einsatz von Bodycams für alle Beschäftigten mit Kundenkontakt.

Wie so oft sind derartige Maßnahmen reine Placebos. Warum nimmt Gewalt in öffentlichen Verkehrsmitteln (Drs. 18/16974) und Bahnhöfen überhaupt drastisch zu? Die Regierung ist sich der Antwort durchaus bewusst, schenkt Bürgern jedoch nach wie vor keinen reinen Wein ein und zieht ebenso wenig politische Konsequenzen.

Ausländische Tatverdächtige sind bei Messer- und Gewaltangriffen in öffentlichen Verkehrsmitteln statistisch eindeutig überrepräsentiert. Es braucht endlich Grenzschutz, konsequente Strafen und die umgehende Rückführung dieser Tatverdächtigen in ihre Herkunftsländer. Nur mit diesen Mitteln bekommen wir das Sicherheitschaos in Bus und Bahn wieder nachhaltig unter Kontrolle.“

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