Der größte Nachteil von Windindustrieanlagen: Gerade dann, wenn man besonders dringend Strom braucht, stehen die riesigen Rotorblätter häufig still – etwa wenn kein Wind weht oder die Turbinen aufgrund von Eisbildung abgeschaltet werden müssen. Genau das passiert aktuell infolge einer Kältewelle in Finnland, wo zahlreiche Anlagen wegen vereister Rotoren zwangsweise vom Netz genommen wurden.
Dazu Christian Loose, energie- und wirtschaftspolitischer Sprecher der AfD-Fraktion NRW:
„Insbesondere im Winter ist eine zuverlässige Stromversorgung für Unternehmen und Privathaushalte unabdingbar. Das Beispiel aus Finnland zeigt: Wieder einmal scheitert die sogenannte Energiewende an der Praxis. Böse Zungen würden jetzt vermutlich behaupten, die Stromversorgung aus Windenergie sei etwa so verlässlich wie die Deutsche Bahn.
Viele der mittlerweile unzähligen und hochsubventionierten Windindustrieanlagen in NRW (Drs. 18/17453) wie auch in ganz Deutschland stehen inzwischen öfter still, als dass sie tatsächlich Energie liefern. Kernenergie, Kohle und Gas leisten hingegen ihren unverzichtbaren Beitrag, um eine verlässliche und günstige Energieversorgung in Deutschland sicherzustellen.“