„Die gesamte Klima- und Energiepolitik in Deutschland war und ist nichts weiter als ein einziger Selbstbetrug. Sie begann bereits in der Kanzlerschaft von Gerhard Schröder mit dem Lügenmärchen seines damaligen Bundesumweltministers Jürgen Trittin (Grüne), die Energiewende koste Haushalte in Deutschland pro Monat nicht mehr als eine Kugel Eis (Drs. 18/13113). Schon ein Mindestmaß gesunder Skepsis hätte in jeder folgenden Regierung die Alarmglocken läuten lassen: Das passt vorne und hinten nicht.
Mit Milliardenabschreibungen beendet der Automobilkonzern Stellantis seinen Ausflug in die Elektromobilität, auch für Porsche und Ford geht es zurück zum Verbrenner. Nun schließt der Energieriese BP das Kapitel „erneuerbare Energien“ ab. Künftig heißt die Strategie wieder Öl und Gas. Beim Essener Energiekonzern RWE will man nichts mehr von Offshore-Windindustrieanlagen in Frankreich wissen. Und in Duisburg bezahlen Mitarbeiter von ThyssenKrupp mit ihren Arbeitsplätzen den geplatzten Traum der Landesregierung vom sogenannten grünen Stahl. Dazu Christian Loose, energie- und wirtschaftspolitischer Sprecher der AfD-Fraktion NRW:
„Wir haben im Landtag immer wieder vor den fatalen Folgen dieser kurzsichtigen Energiepolitik für unseren Industriestandort NRW gewarnt. Statt umzukehren, ging die Regierung ihren Weg stur weiter. Man ließ sich nicht etwa von Fakten, sondern sektenartigen Predigern der Klimaapokalypse steuern. Stetig und konsequent kehrt die restliche Welt nun wieder auf einen gesunden Weg zurück. Wir sehen diese Entwicklung positiv und sind zuversichtlich, dass auch in Deutschland wieder energiepolitischer Pragmatismus einkehrt.“