Rekordbeiträge für Sozialversicherung gefährden den Wirtschaftsstandort Deutschland

Auf Arbeitnehmer und Arbeitgeber rollt ab 2040 eine gigantische Kostenlawine zu. Bis dahin prognostiziert der Sachverständigenrat Wirtschaft in seinem Frühjahrsgutachten gemeinsame Ausgaben für die Sozialversicherung von 50 Prozent. Dazu Dr. Martin Vincentz, Vorsitzender und sozialpolitischer Sprecher der AfD-Fraktion NRW:

„Der Sachverständigenrat rechnet mit einem Anstieg des Gesamtsozialversicherungsbeitrags auf 45,4 Prozent im Jahr 2030 und 49,7 Prozent bis 2040. Durch die immer weiter steigenden Arbeitskosten verliert der Wirtschaftsstandort Deutschland dramatisch an internationaler Wettbewerbsfähigkeit. Das ist besonders verheerend, da die Sachverständigen im gleichen Gutachten für 2026 nur mit einem Wachstum des Bruttoinlandsprodukts von 0,5 Prozent rechnen.

Leidtragende dieser Entwicklung sind vor allem junge Menschen, die schon jetzt überdurchschnittlich hohe Sozialversicherungsbeiträge zahlen und immer weniger Leistungen, insbesondere aus der Rentenversicherung (Drs. 18/3250), zu erwarten haben. Die Regierung muss der Wahrheit endlich ins Gesicht sehen: Ohne grundlegende Reformen ist die Sozialversicherung in ihrer jetzigen Form bereits in den kommenden Jahren nicht mehr finanzierbar.

Elementare Stellschrauben bleiben die Versorgung von Bürgergeldempfängern sowie illegal in unsere Sozialsysteme zugewanderte Menschen. Wir müssen Unternehmen bei Energiekosten sowie Bürokratie entlasten, um Deutschland als Produktionsstandort zu stärken und endlich wieder mehr Menschen nachhaltig in gute Arbeit zu bringen.“

 

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