Der Schutz des Wolfs kommt erst nach dem Schutz des Menschen

Rede
vom 16.12.2018

In der Plenarsitzung des nordrhein-westfälischen Landtags am 30.11.2018 kritisierte unser umweltpolitischer Sprecher Dr. Christian Blex die Strategie der Landesregierung zum Umgang mit dem Wolf. So wolle sie den Wolf bei seiner Verbreitung in NRW begleiten, angebrachter sei es jedoch dem Wolf mit einer durchdachten Strategie zu begegnen, so Dr. Blex. Hierzu solle der Wolf in den Wildartenkatalog und somit ins Jagdrecht aufgenommen werden, damit die Wolfspopulation mittels eines „atmenden Deckels“ reguliert werden könne.
Dr. Christian Blex war der Auffassung, dass „der Wolf schlecht in unsere gewachsene Kulturlandschaft passt“, deshalb seien diese Maßnahmen unabdingbar – denn der Schutz des Menschen müsse immer an 1. Stelle kommen und erst dann folge der Schutz des Wolfes.

 

Beteiligte:
Christian Blex