Obst naschen reicht nicht: Gesundheit im öffentlichen Dienst

Rede
vom 28.06.2018

Schwere körperliche Arbeit ist heutzutage nur noch in ganz wenigen Branchen üblich. Schädigungen des Bewegungsapparats durch langes Sitzen sind dagegen ein bekanntes Problem, hinzu kommen immer häufiger auch Probleme durch psychische Belastungen nehmen indes zu. Der Krankenstand der Beschäftigten des Landes NRW war im Jahr 2016 doppelt so hoch wie in der Privatwirtschaft – ein unhaltbarer Zustand!
In der Plenarsitzung des nordrhein-westfälischen Landtags am 13.06.2018 begrüßt unser gesundheitspolitischer Sprecher Dr. Martin Vincentz das Konzept des aktiven Gesundheitsmanagements im öffentlichen Dienst prinzipiell. Doch den Antrag der Landesregierung, welche erfahrungsgemäß gerne halbe Sachen macht, erachtet er als unzureichend und viel zu pauschal formuliert. Es reiche eben nicht, in Bürokantinen einen Obstkorb aufzustellen.

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Im Video fehlt kurzzeitig der Ton der Parlamentskamera; hier die fehlende Textpassage:

„…Es darf allerdings nicht dabei bleiben, dass wir oberflächliche Goodwill-Bekundungen haben, wie wir sie leider in dem Antrag der CDU vorfinden, der die Landesregierung im Prinzip nur dazu auffordert, sich Gedanken zu machen. In der Tat – und da bin ich ausnahmsweise bei Herrn Zimkeit – stehen in dem Entschließungsantrag der SPD viele gute Sachen. Lassen Sie es mich so sagen: In dem Antrag, der gleich folgt, und im morgigen sind einige Teilbereiche enthalten, die ich separat noch einmal aufgreifen werde…“