Düsseldorfs CDU-Oberbürgermeister Stephan Keller hat angekündigt, Personen aus Gaza aufnehmen zu wollen.
Dazu Enxhi Seli-Zacharias, migrationspolitische Sprecherin der AfD-Fraktion NRW:
„Eine derartige Entscheidung ist vollkommen unverantwortlich und sabotiert jeden Versuch, endlich wieder Ordnung in die gescheiterte Migrationspolitik zu bringen. Zehn Jahre nach Merkels fataler Grenzöffnung beweist die CDU, dass sie rein gar nichts gelernt hat.
Wenn jemand in der Verantwortung steht, Personen aus dem Gazastreifen aufzunehmen, dann die arabischen Nachbarstaaten, die sich bislang weitestgehend davor drücken. Irgendwen aus Gaza einzufliegen, ist nicht die Aufgabe Deutschlands und erst recht nicht von einzelnen Städten.
Was Stephan Keller hier versucht, ist ein durchschaubares und heuchlerisches Ablenkungsmanöver. Er will von den desolaten Zuständen in Düsseldorf ablenken. Man denke nur an die Gewalt in der Altstadt und die lächerlichen Messerverbotszonen.
Es ist völlig sinnlos, Kinder dreitausend Kilometer von ihren Eltern unterzubringen. Den Vorwand kennen wir von 2015: Es hieß, Frauen und Kinder würden kommen, am Ende kamen ganz überwiegend Männer, die vielfach keinerlei Qualifikation, aber dafür umso mehr Hass auf unsere Werte mitbrachten.
Ich finde es beschämend, Kinder in einer angespannten humanitären Lage für die eigene Inszenierung zu benutzen. Wer Kinder aus Gaza einfliegt, will nicht helfen, sondern Schlagzeilen für das eigene Ego.“