Der islamische Fundamentalismus ist aus unserer Sicht die größte Gefahr für westlich-liberale Gesellschaften. Diese Perspektive wird wissenschaftlich gestützt, so aktuell durch eine Studie der Dokumentationsstelle Politischer Islam (DPI), deren Fokus auf Wertevorstellungen von Migrantengruppen afrikanischer Länder wie Somalia, dem Sudan und Westafrika liegt. Zu dem Thema antwortete uns die Landesregierung auf eine Anfrage mit der Drucksache 18/14407.
Im Gesamtfazit zeigt sich vor allem ein großer Unterschied zwischen Männern und Frauen beim Thema Gleichberechtigung: Nur 36,6 % der Männer in den untersuchten Regionen sprechen sich dafür aus, dass Frauen ihren Ehemann selbst wählen dürfen. Besonders dramatisch ist auch die Einstellung zum Bildungssystem. Mehr als die Hälfte der Befragten messen dem Koranunterricht eine gleichwertige oder sogar höhere Bedeutung als dem staatlichen Schulsystem bei.
„Diese Zahlen sind für uns in jeder Hinsicht alarmierend“, warnt Dr. Christian Blex, schulpolitischer Sprecher der AfD-Landtagsfraktion. Islamismus sowie damit verbundene archaische Wertevorstellungen und Gesellschaftsbilder sind an NRW-Schulen längst keine Ausnahme mehr, sondern werden zur Regel. Ein aktuelles Beispiel ist die Forderung nach Geschlechtertrennungen auf Schulveranstaltungen an einem Gymnasium in Essen. Wenn wir in der Zuwanderer- und Ausländerpolitik nicht deutlich umsteuern, sind die Schäden an unserer freien Gesellschaft irreparabel.“