Immer wieder versprechen die Regierungen in Berlin und Düsseldorf, für Entspannung auf dem Wohnungs- und Immobilienmarkt zu sorgen. Wie so oft bleibt es jedoch nur bei vollmundigen Ankündigungen. Während die Zahl angebotener Immobilien stagniert bzw. in vielen Regionen sogar sinkt, klettern die Preise unaufhörlich nach oben. Das gilt nicht nur für Mieten, sondern auch für Kaufpreise. Dazu unser wohnungspolitischer Sprecher Carlo Clemens:
„Laut vorläufigen Berechnungen des Statistischen Bundesamtes lagen die Preise für Wohnimmobilien im zweiten Quartal im Schnitt um 3,2 Prozent über dem Vorjahresniveau und immerhin 1,1 Prozent höher als im ersten Vierteljahr 2025. Die Regierung hat es nicht einmal geschafft, Preissteigerungen zu bremsen, geschweige denn, Rahmenbedingungen für Preissenkungen zu schaffen.
Unsere Fraktion spricht sich schon seit langer Zeit dafür aus, die Grunderwerbsteuer spürbar zu senken bzw. für selbst genutztes Wohneigentum ganz zu streichen. Darüber hinaus fordern wir ein Landesbürgschaftsprogramm, um breite Schichten beim notwendigen Eigenkapital zu unterstützen. Leider liefert die Landesregierung nicht. Leidtragende bleiben Familien der Mittelschicht, die sich den Traum von den eigenen vier Wänden nicht mehr erfüllen können.“