Bundesbauministerin Verena Hubertz (SPD) will Sparvorgaben in ihrem Ministerium durch Kürzungen beim Wohngeld umsetzen. Für viele Bürger wäre diese Entwicklung unter den aktuellen wirtschaftlichen Rahmenbedingungen fatal, kritisiert Carlo Clemens, wohnpolitischer Sprecher der AfD-Fraktion NRW:
„Bei Wohngeld handelt es sich um eine ergänzende sozialpolitische Leistung. Sie richtet sich an Menschen, die ihre Monatsmiete trotz Einkommen nicht aus eigener Kraft bezahlen können.
Das Problem ist oftmals nicht, dass Bürger sich aufgrund ihres zu niedrigen Einkommens keine Wohnung leisten können, sondern dass das Wohnen durch politische Fehlentscheidungen immer teurer wird. Besonders deutlich wird dies an Energiekosten für Strom und Heizung. Auch verpflichtende Klimaschutzauflagen verteuern Bauen in vollkommen unangemessener Weise.
Haben breite Schichten durch einen Politikwechsel endlich wieder mehr Netto vom Brutto auf ihrem Konto, gehen die Wohngeldzahlen zwangsläufig zurück. Darauf arbeiten wir als AfD-Landtagsfraktion hin. Solange sich aber an den politischen Rahmenbedingungen nichts ändert, darf das Wohngeld in seiner jetzigen Form für wirklich bedürftige Bürger nicht angetastet werden!“