Gemäß linker Klimaapokalyptiker im Landtag steht unsere Erde bekanntermaßen kurz vor dem Hitzetod. Legendär war die Plenarrede des SPD-Abgeordneten André Stinka, der für Bochum durch den aus seiner Sicht unausweichlichen Klimawandel Spitzentemperaturen von 50 Grad prophezeite.
Um diesem Horrorszenario noch rechtzeitig aus dem Weg zu gehen, ergreift die Landesregierung harte Sofortmaßnahmen. So wird im Haus von Wirtschaftsministerin Mona Neubaur (Grüne) die Heizung auf 20 Grad heruntergedreht. Auf Handtrockner müssen ihre Beamten zum Wohle des Weltklimas ebenso verzichten.
Diese allerdings wollten offenbar am Plan zur Weltrettung nicht teilnehmen und revoltierten aufgrund unterkühlter Büros. Passend dazu nutzte Staatssekretärin Silke Krebs die Gelegenheit für Kritik am Arbeitsoutput im Ministerium. So wolle man auch jenseits der Temperaturen beim Arbeitsklima unterstützen.
Dazu Christian Loose, energie- und wirtschaftspolitischer Sprecher der AfD-Fraktion NRW: „Zumindest im Wirtschaftsministerium fällt der Klimawandel offenbar aus, denn dort ist die Stimmung bereits am Gefrierpunkt. Eine AfD-Regierung wird jedoch umgehend Gegenmaßnahmen ergreifen. Von der Beendigung unsinniger Klimaschutzmaßnahmen (Drs. 18/3847) profitieren schließlich Wirtschaft, Bürger und selbstverständlich alle Mitarbeiter in den Ministerien gleichermaßen.“