Industrieproduktion bricht dramatisch ein

Die deutsche Industrieproduktion rutscht in einen immer tieferen Abwärtsstrudel. Ursprünglich gingen von der Nachrichtenagentur Reuters befragte Ökonomen von einem Rückgang um zwei Prozent aus. Tatsächlich sind die Industrieaufträge laut aktueller Auswertung des Statistischen Bundesamtes um 3,8 Prozent gegenüber dem Vormonat gesunken. Dazu Christian Loose, wirtschafts- und energiepolitischer Sprecher der AfD-Fraktion NRW:

„Tatsächlich steht es um die Auftragslage unserer Industrie wesentlich dramatischer als erwartet. Wir sprechen längst nicht mehr über einen zeitlich befristeten Abschwung, sondern eine tiefe und nachhaltige strukturelle Krise (Drs. 18/18465). Die Deindustrialisierung am Standort Deutschland ist hausgemacht und bereits weit fortgeschritten.

Energiepreise, hohe Arbeitskosten und Bürokratie sind Gift für den Standort Deutschland. Das gefährdet unsere internationale Wettbewerbsfähigkeit. Vorrangig ist und bleibt eine günstige und verlässliche Grundlast-Energieversorgung, die selbstverständlich alle traditionellen Energieträger wie Kohle und Kernkraft mit einschließt. Im Sinne unserer Wirtschaft ist eine Abkehr von der gescheiterten Energiewende unabdingbar.“

 

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