Busfahrer tragen eine hohe Verantwortung dafür, Personen im öffentlichen Nahverkehr jeden Tag sicher an ihr Ziel zu bringen. Nicht ohne Grund sind Prüfungs- und Berufsanforderungen für Kraftfahrer in Deutschland überdurchschnittlich hoch.
Genau diese Sicherheitshürden will das Bundeskabinett laut Medienberichten nun schleifen. Bus- oder Lkw-Fahrer sollen die sogenannte Grundqualifikationsprüfung auch in anderen Sprachen wie Arabisch, Ukrainisch oder Türkisch ablegen können. Deutlich Kritik an diesen Plänen äußert Klaus Esser, verkehrspolitischer Sprecher der AfD-Fraktion NRW:
„Hinreichende deutsche Sprachkenntnisse sind für Kraftfahrer unabdingbar. Es geht schließlich längst nicht nur darum, eine Prüfung abzuleisten (Drs. 18/15821). Sie müssen Sicherheitsanforderungen und notwendige Papiere lesen und verstehen, gleiches gilt selbstverständlich für alle Ausschilderungen im Verkehrsgeschehen.
Für uns ist daher vollkommen klar: Kraftfahrer kann in Deutschland nur werden, wer die deutsche Sprache beherrscht. Abstriche bei Qualifikation und Sicherheit lehnen wir kategorisch ab.“