Für viele sogenannte Babyboomer wird die Miete im Rentenalter zur Armutsfalle. Vor dieser beängstigenden Entwicklung warnt nun eine Studie des Pestel-Instituts im Auftrag der Gewerkschaft IG Bau. Vor allem bei uns in Nordrhein-Westfalen ist die Lage dramatisch, mahnt Carlo Clemens, wohnpolitischer Sprecher der AfD-Fraktion NRW:
„Eine gesetzliche Rente von unter 800 Euro pro Monat ist für viele Menschen in unserem Land bittere Realität. Vor allem in Großstädten mit entsprechend hohem Bevölkerungsanteil wird die Situation durch dauerhaft steigende Mieten für Rentner mit geringem Einkommen von Jahr zu Jahr prekärer.
Der zu erwartende politische Reflex auf eine solche dramatische Entwicklung sind höhere Transferleistungen. Dies jedoch bleibt nur ein Tropfen auf den heißen Stein, zumal Landes- und Bundeshaushalt selbst bereits tiefrote Zahlen verzeichnen.
Wohnungen werden erst bezahlbar, wenn sich Bauen wieder lohnt und Nebenkosten sinken. Vor allem die Grünen in der Landesregierung als auch die SPD in der Bundesregierung bremsen einen Politikwechsel jedoch seit Jahren aus. Als AfD-Fraktion werden wir diesen rein klimaideologisch motivierten Stillstand beenden, damit Altersarmut (Drs. 18/3250) sich nicht in breiten Gesellschaftsschichten unseres Landes etabliert.“